Hagener "Wahrzeichen"
Pressemitteilung NOZ vom 22. Juni 2007
Hagener Kirschsymbol für die Kirschgemeinde
Künstliche Früchte sollen das ganze Jahr als Blickfang dienen.
Die Bemühungen, Hagens Ruf als "Kischengemeinde" zu festigen, gehen weiter. Jetzt hat sich die Mehrheitsgruppe im Gemeinderat mit einer Idee zu Wort gemeldet: Geht es nach den Willen von CDU, FDP und Bündnis 90/ Die Grünen, sollen überall im Ort große und kleine Metallkirschen aufgestellt werden.
Denn alle Anstrengungen,die Hagener Kirsche zu einem Markenzeichen zu machen, haben nach Ansicht der Mehrheitsvertreter eines bislang nicht erreichen können: dass die Frucht auch tatsächlich im Ortsbild präsent ist.
"Die meisten auswärtigen Gäste, die bei "Horses & Dreams" waren, haben in Hagen wahrscheinlich keine einzige Kirsche gesehen", nennt Grünen- Ratsmitglied Georg Hehemann ein Beispiel.
Abhilfe schaffen soll ein überdimensionales Kirschenpärchen, hergestellt von einem Metallbaubetrieb aus Bieste (Gemeinde Neuenkirchen-Vörden). Den Einfall hatte Hehemann, der auch den Kontakt zu der Firma im nördlichen Landkreis herstellte. Ein erstes Modell präsentierten Vertreter der Mehrheitsgruppe jetzt in der Dorfstraße in Hagen.
"Wir sind überzeugt, dass es eine tolle Idee ist, ganzjährig mit der Kirsche zu werben", betonte dabei der CDU-Fraktionsvorsitzende Aloys Grba. Die Ratsmehrheit wolle zunächst 4000 Euro beantragen, mit denen die Gemeinde etwa 20 Metallkirschen anschaffen soll. Diese sollen an repräsentativen Orten aufgestellt oder aufgehägt werden. Grba denkt dabei zum Beispiel an Verkehrskreisel, die Ortseingänge mit ihren Begrüßungstafeln und die Dorfstraße. Darüber hinaus seien aber noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten denkbar, etwa als Wegweiser zum Kirschlehrpfad, wie Grba Fraktionskollege Hermann Buller hinzufügt.
Auch Firmen und Privatleute sollen das metallene Obst kaufen können - für das Schaufenster oder als Fassadenschmuck. Auch Vereine könnten zugreifen und kleine Versionen der Kirschen als Auszeichnungen an verdiente Mitglieder verschenken, schlägt FDP-Ratsmitglied Eberhard Meier vor. "Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt", fasst Grba zusammen. Auch Kirsch - Anstecknadeln für den Hemdkragen seien geplant. In den nächsten Tagen wollen die Kommunalpolitiker deshalb Kontakt mit einem Werbemittelhersteller aufnehmen.
Pressemitteilung im Hagener Marktboten-
3 Fragen an Hagens Bürgermeister Dieter Eickholt zum Thema Kirsche
"Kommen Sie aus Kirschen-Hagen?"...diese Frage wurde jedem, der lange hier lebt, schon mal irgendwoh gestellt. Warum ist man eigentlich nicht schon lange darauf gekommen, dass sich aus dem Thema "Kirsche" touristisch in Hagen etwas entwickeln lässt?
.......Ich freue mich allerdings auch, dass die Mehrheitsgruppe sich dem Thema Kirsche so intensiv widmet, wie dies jetzt augenscheinlich erkennbar ist. Es ist richtig, dass wir eine breite Mehrheit auch innerhalb der Ratsgremien benötigen, um mit der Kirsche touristisch für unsere Gemeinde zu werben. Die Idee von Georg Hehemann unterstütze ich ausdrücklich und freue mich auch, dass die Mehrheitsgruppe für dieses Projekt 4000 € zur Verfügung stellen will. ........





