Umwelt

Neuer Antrag STOPP-Gentechnik in Arbeit!
In 20 Jahren weltweit 100% Umweltenergie möglich
Grünen Landtagsabgeordneter Hans-Josef Fell bei der TEN in Hagen
Foto: Helmut Eicker(re) und Heinz Ahlbrink(li) von der TEN(Hagen aTW) überreichten dem Grünen Landtagsabgeordneten Hans-Josef Fell ihren Energiepolitischen Apell.
Hagen 23.09.2010 - In den nächsten 20 Jahren kann die Energieversorgung weltweit komplett auf erneuerbare Quellen umgestellt werden. Das verdeutlichte in Anlehnung an eine neue US-Untersuchung der Grünen Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell anläßlich einer Informationsveranstaltung bei den Teutoburger Energie-Netzwerken (TEN). Allein 53% könne durch Windkraft erzeugt werden.
Mit der Energiepolitik dieser Bundesregierung drohe allerdings das Aus der Erneuerbaren in Deutschland. 100.000 in diesem Bereich entstandene Jobs seien höchst gefährdet. Damit würde Deutschland die Spitzenstellung an andere Länder verlieren. Spätestens mit der Landtagswahl in Baden Würtemberg werde die Bundesregierung die Quittung für eine Energiepolitik erhalten, die sie sich von den Konzernbossen diktieren lasse, zeigte sich Fell überzeugt.
Zwar sei die Summe von 100.000 Mrd. Dollar eine gewaltige Summe, die die US-Untersuchung benannt habe, um das Ziel 100% Erneuerbare weltweit zu erreichen. Eingespart würde aber in dieser Zeit mit 200.000 Mrd. US-Dollar die doppelte Summe an Brennstoffkosten, abgesehen von den Folgen für die Umwelt. Bei bisher 0,8% Erderwärmung würden die Brände in Rußland und Überschwemmungen in Pakistan anzeigen, was bei einer Erwärmung um 2 Grad drohe.
Wie unrealistisch und von Interessen der Energiekonzerne geleitet die Bundesregierung in ihrem Gutachten gerechnet habe, sei auch daran abzulesen, daß das Barrel Öl für das Jahr 2050 lediglich mit 150 Dollar angestzt worden sei. Ermutigt fühlen sich die Grünen, daß der Zuwachs an Erneuerbaren in Deutschland bisher viel schneller gestiegen sei als erwartet, in diesem Jahr möglicherweise schon auf einen Anteil von 19% am Strom.
TEN-Geschäftsführer Helmut Eicker überreichte Fell einen Energiepolitischen Apell, am Ausbau dezentraler Strukturen in der Energiewirtschaft festzuhalten."Wirtschaftsminister Brüderle arbeitet an der Zerstörung des EEG", kritisierte Eicker. Dagegen seien mindestens 1.000 Städte und Gemeinde in Deutschland bereit, die Energieversorgung in die eigene Hand zu nehmen. Der Bund müsse die Netzagentur anweisen, diesen Prozeß der Dezentralisierung beschleunigt zu unterstützen, insbesondere hinsichtlich der Beseitigung der Differenzen bei der Kaufpreisbestimmung.






